Diese aktive Gruppe aus der Zusammensetzung einer gesunden Mischung aller Berufsklassen wurde am 11.11.1965 aus der Taufe gehoben.
Als Gründungsholzer werden die Namen Karl Binder, Hugo Brachat, Herbert Fahr, Gerd Fehringer, Albert Gassner, Rudolf Handloser, Leonhard Kupprion, Franz Lang, Helmut Müller und Peter Wick genannt.
Die richtungsweisende Veränderung der Narrenzunft erkannte der damalige Zunftmeister Gerd Fritz. Er hatte sich mit großem Engagement dafür eingesetzt, den karnevalistischen Hochadel in ein heimatliches Brauchtum umzuwandeln. So bereicherte der die künftige Narrenzunft mit den ansehnlichen Elementen der "Heilsbergzuslen" und "Almenholzer".
Die Bezeichnung "Almenholzer" lag nahe, wird doch seit 1889 der Narrenbaum im gemeindeeigenen Wald Gewann "Almen" geschlagen. Hier sind wir auch schon bei den Tätigkeiten der mittlerweile 27 zusammengewachsenen Mitglieder zwischen 18 und 74 Jahren.
Das Stellen des Narrenbaumes ist zum Inbegriff der Almenholzer geworden. Aber auch bei öffentlichen Veranstaltungen der Narrenzunft überzeugt die Mannschaft mit zum Teil showreifen Auftritten und trägt somit aktiv zur Bereicherung der Fasnet bei. Intern pflegt die Gruppe einen guten Gemeinschaftssinn in Bezug auf Wanderungen, Radtouren und Ausflügen. Aus jedem sich bietenden Anlass, sei es ein runder Geburtstag, eine Hochzeit usw., wird ein Fest gemacht.
Wollen wir noch kurz auf das Häs der Almenholzer eingehen: Es setzt sich zusammen aus einem grünen Hut, einem hellen Hemd mit einem darüber gezogenen Wams, einer schwarzen Bundhose, grünen Kniestrümpfen und dunklen Halbschuhen. Den Hals ziert eine rote Schleife. Bei Umzügen und Veranstaltungen im Freien werden braune Umhänge getragen und ist es gar zu kalt, wärmt zusätzlich eine grüne Filzjacke. Die Axt und der Holzerkeil dürfen natürlich nicht fehlen.
Die Leitung der Gruppe lag anfangs bei Helmut Müller und Karl Binder, doch wechselte sie bald zu Peter Wick über. Nach über 20-zig jähriger engagierter Oberholzer-Tätigkeit gab er 1988 das Amt an Helmut Handloser weiter. Für das überaus starke Engagement wurde Peter Wick zum "Ehrenoberholzer" ernannt.