Ordenssitzung

412 Jahre Narrenzunft Gerstensack

Ordenssitzung mit hochkarätigen Ehrungen

 

Keine Angst, die Narrenzunft Gerstensack e.V. Gottmadingen ist über Nacht nicht gealtert, also noch keine 412 Jahre alt, sondern erst 139. Bei der Ordenssitzung am vergangenen Samstag wurden Orden für insgesamt 412 Jahre aktive Mitgliedschaft vergeben. Zeremonienmeister Matthias Schröder hatte damit ein Mammutprogramm zu absolvieren.

Landvogt Herbert Schober nahm die Ehrung der Narrenvereinigung Hegau-Bodnesee vor. Für 15 Jahre Mitgliedschaft zeichnete er von der Maskengruppe Sabine Birkner aus, die seit vielen Jahren bei den Gerstensackkonzerten die Kulissen bewegt, sowie Zunftrat Markus Bruderhofer, der nicht nur die Zunft öfters bekocht, sondern sich auch beim Narrenstreich, der Fasnetseröffnung am 11.11 und auch noch neuerdings als Büttenredner bei den Narrenspiegeln hervortut, außerdem Zusle Urte und Zunftrat Heinz Lievertz, die beide zahlreiche Auftritte anlässlich der Fasnetseröffnung oder auch beim Narrenstreich aufzuweisen haben.

 

20 Jahre begleiten Maske Britta Steiert und Zunftrat Ralf Weber die Narrenzunft mit ihrer Erfahrung und haben sich schon mit so manchen Aufgaben und Posten innerhalb der Zunft verdient gemacht. So war Ralf Weber z.B. schon einige Jahre stellvertretender Zunftmeister. „Sie leben die Fasnet mit Spaß und Fleiß“, so Zeremonienmeister Matthias Schröder.

 

Für 25 Jahre wurde der singende Zunftrat Josef Albrecht ausgezeichnet, der immer wieder durch seine Gesangskünste an seinen Auftritten am 11.11. und am Gerstensackkonzert begeistert. Er ist mit viel Freude an allen Aktivitäten der Zunft dabei. Von der Zunft erhielt er eine große Urkunde und den gewichtigen bronzenen Schneck, von der Narrenvereinigung den Verdienstorden in Gold.

 

Die Verbandsehrennadel in Silber der Narrenvereinigung erhielten für 30 Jahre Maske Adele Platz, sowie die beiden Holzer Erwin Schatz und Armin Lang. Über viele Jahre hinweg war sie im Wirtschaftsausschuss tätig und damit maßgeblich am Gelingen so mancher Fasnet-Veranstaltung, besonders erwähnt sei hier das große Narrentreffen 1999. Auftritte am 11.11. und an den Gerstensackkonzerten sind für sie seit vielen Jahren, auch heute noch, selbstverständlich.

 

Armin Lang war und ist seit vielen Jahren Fahrer der Brauerei bei Umzügen. Bei allen Veranstaltungen, im besonderen Maße aber bei den Narrenspiegeln, steht er bei der Organisation des Bühnenaufbaus an vorderster Front, ist er der entscheidende Mann. Beim Hemdglonkerumzug gibt er seit vielen Jahren die Fackeln aus und ist damit „heiß begehrt“.

 

Von 2001 bis 2009 leitete Erwin Schatz die Gruppierung der Holzer und war damit Vorstandsmitglied. Seit vielen Jahren ist er der Hauptverantwortliche bei der Umzugsaufstellung am Fasnet-Mäntig. Doch das wichtigste für ihn waren und sind nach wie vor die Bretter, die die Welt bedeuten. Als Stechmucke, drei Lumbazies oder bei den Sudhüslern konnte man ihn bei den Narrenspiegeln erleben, ebenso natürlich auch am 11.11. Da er in Neudingen bei Donaueschingen lebt, hat er für die Gottmadinger Fasnet bestimmt schon über 100000 km zurückgelegt.

 

Andrea Baur trat im Jahre 1978 in die Zunft ein, bei der Gruppierung der Zusle und ist somit ununterbrochen seit 35 Jahren Zunftmitglied. Sie erhielt dafür die Verbandsehrennadel in Gold. Über viele Jahre war sie stellvertretende Zusle und damit Mitglied im Vorstand. Am 11.11. und auch an den Narrenspiegeln nahm und nimmt sie noch aktiv auf der Bühne daran teil. Als Ehefrau des Zunftmeisters muss sie nun seit 10 Jahren besonders viel „leiden“ und Zeit für die Zunft opfern, was sie aber gerne tut, denn die Fasnet ist und bleibt ihre große Leidenschaft. Von ihrer Gruppierung bekam sie neben einigen schönen Worten von Charlotte Benz vorgetragen, noch eine Zusle-Holzfigur, die von Ralf Weber angefertigt wurde.

 

Zunftrat Günter Burger kann auf 40 Jahre Zunftzugehörigkeit zurückblicken. Nicht nur als Zunftmaler für Dekorationen, Fahnen und Kulissen hat er sich einen Namen gemacht, auch die Gruppeneinteilungen und die Täfele für den Fasnetmäntigumzug hatte er lange Jahre fest im Griff. Die Organisation und die Gestaltung des Gerstensäckles war immer schon sein Steckenpferd. Nicht nur beim Narrenstreich und am Gerstensackkonzert gab er seine närrische Dichtkunst zum besten, sondern auch an manch anderer Veranstaltung erfreute er durch so manchen Vers.

 

Für 45 Jahre wurde Holzer Helmut Handloser geehrt. 1968 in die Zunft eingetreten. Von 1980 bis 1988 war er 9 Jahre lang stellvertretender Oberholzer, ehe er dann von 1988 bis 2001 als Gruppenleiter der Holzer (Oberholzer) auch im Vorstand vertreten war. In den Jahren 2001 bis 2004 war er dann nochmals stellvertretender Oberholzer. Ein besonderes Anliegen waren ihm die Gerstensackkonzerte. Von 1983 bis 1986 war er zunächst Assistent der Regie, ehe er diese dann von 1986 bis 1996 selbst übernahm. Dabei gründete er zwei musikalische Nummern: 1988 die FUSI – MUSI und 1993 die Sudhüdler, bei denen er noch bis heute selbst aktiv mit auftritt und diese Gesangsgruppe auch noch leitet. Seit 1986 stellt er als Verantwortlicher noch bis heute den Narrenbaum. Darüber hinaus hat er natürlich auch noch unzählige Auftritte am 11.11. mit der Holzergruppe und ist sich bis heute für keinen Arbeitseinsatz zu schade.

 

Im Rahmen der Ordensitzung wurde Maximilian Conrady als Zunftrat aufgenommen.

 

Ortsfremde Orden erhielten Felix Schmidberger (Holzer), Michaela Beyl (Masken), Bernd Platz (Narrenpolizei), Walter Hänsler (Zunfträte) und Andrea Rüede (Zusle).

 

Zum Narrenobristen wurden durch die Narrenvereinigung Guido Fernekes und Horst Huber ernannt, beide Zunfträte.

 

Guido ist noch heute der Filmemacher. Bereits an der Fasnet 1967/68 drehte er seinen ersten Film über unsere Fasnacht, ab 1974 dann regelmäßig, im Format Super8. An unserer Dreikönigssitzung zeigt er noch heute diese Raritäten und Dokumente der Zeitgeschichte, seit 1996 nimmt er die Filme mit Video auf. Er begleitet dabei die ganze Fasnacht: Umzüge, unsere Narrenspiegel, aber auch den Fasnet-Mäntig-Frühschoppen. In den 70er Jahren nahm er darüber hinaus aktiv an unseren Gerstensackkonzerten teil. Guido ist auch heute noch wie seine Wohnadresse vermuten lässt „auf der Höhe“ und sich für keinen Arbeitseinsatz zu schade.

 

1977 wurde Horst Huber stellvertretender Zunftmeister. Er übte dieses anspruchsvolle Amt nahezu 10 Jahre aus. Später gestaltet er dann in den 80er Jahren das Sommerfest mit, ebenso wirkte er über viele Jahre bei der Mottosuche am 11.11. mit. Besonders angetan hatte es ihm der Narrenstreich, den er über 10 Jahre hinweg in den 90er Jahre begleitete. Seit nunmehr 30 Jahren bewirtet er am Schmotzigen Dunschtig den Fanfarenzug, über 10 Jahre lang stiftete er für die Narrenkinder in Gottmadingen, Bietingen und Randegg nach dem Kinderumzug Wurst und Wecken, als die Gemeinde dies aus Kostengründen nicht mehr wahrnahm. Von Beginn an ist er außerdem Fördermitglied in unserem Narrenverein.

 

3 Jahre silberner Gerstensack am Bändel: Zuslen Claudia Bruderhofer, Claudia Fischer, Bettina Hahn, Beate Maier, Simone Sauter, Sabine Wegmann, sowie Holzer Miguel Gaspar, Zunftrat Axel Küpper und Narrenpolizist Florian Löchle.

 

5 Jahre goldener Gerstensack am Bändel: Zuslen Brigitte Eppler und Jasmin Reize, Masken Barbara Fahr und Nicolas Steiert, Holzer Ingmar Platz, sowie Narrenpolizist Alexander Sauter.

 

10 Jahre silberner Verdienstorden mit Spange: Maske Carmen Friedrich und Zunftrat Franz-Josef Mayer.

 

Bildtext: Die hochkarätigsten Ehrungen bei der Ordensitzung der Narrenzunft Gerstensack erhielten (von links): Zunftmeister Peter Baur, Holzer Armin Lang (30 Jahre), Zunftrat Josef Albrecht (25 Jahre), Zusle Andrea Baur (35 Jahre), Maske Adele Platz (30 Jahre), Holzer Helmut Handloser (45 Jahre), Zeremonienmeister Matthias Schröder, Zunftrat Günter Burger (40 Jahre) und Holzer Erwin Schatz (30 Jahre).

Bieranstich 2013: Am 9. Januar 2013

Sternstunde der Fasnet

 

Peter Friedrich zum Ehrengerstensafter gekürt

 

Der Bieranstich ist immer für eine Überraschung gut. Bringt er doch nicht nur Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik aller Couleur in die altehrwürdigen Gemäuer der Fahr-Kantine. Er beweist auch bei der Ernennung der Ehrengerstensaf­ter querbeet durch alle Sparten und Parteifarben ein gutes Gespür für angesagte, närrisch gut aufgestellte „Promis“ und scheut auch nicht den Wechsel in die verschiedenen politischen Lager.

So bot auch der 35. Bieranstich dank der gewitzten Auftritte der Vorgänger und des neu gekürten 26. Ehrengerstensafters, des Landesministers Peter Friedrich (SPD) eine fasnächtliche Stern­stunde. Kurzerhand wurde vom neu ernannten Stabträger das „Schwarzbräu Fasnetsbier“ rot eingefärbt und als „Rothaus­Schnägge-Bräu“ zur Staats­brauerei erkoren. Mit Peter Friedrich präsentier­te sich ein Meister der Rhetorik, der den Nerv des hochkarätigen Narrenvolkes aus Politik und Wirtschaft traf und gekonnt Po­litik und Narretei miteinander verflocht.

 

Sein Ehrengerstensafter-Vor­gänger, Sprudelfabrikant Cle­mens Fleischmann, hatte die Stele am Bietinger Kreisel abgebaut, per „Fotomontage“ mit dem „Murbacher Nüdele-Auto“ abtransportiert und „den Ben­gel“ hinein in die Fahr-Kantine schleppen lassen. „Ich habe nicht lang nachgedacht und das Kunstwerk mitgebracht“. Der Eichenpfosten müsse laut Behörde weg und eigne sich bestens als neuer Ehrengerstensafter-Stab.

 

Als „Ersatz vom Ersatz“ in Ver­tretung von Klaus Sauter und in Verhinderung von Andreas Jung, brillierte Andreas Renner, Ehrengerstensafter 2007, mit einer humorvollen Ausrufung des neuen Ehrengerstensafters: „Der Stab, der verblichen, wird jetzt rot gestrichen. Ich sag's euch frei ins Gesicht, ein Schwarzer Peter ist das nicht!“. In Erinnerung sei­nes damals verlustig gegange­nen Stabes sang er voller Inbrunst: „Hurra, der Gerstensaf­terstab ist wieder da“. Musika­lisch begleitet von den Origi­nal-Aussteigern, die mit einem kleinen Jubiläum zum fünften Mal musikalisch den Saal auf­mischten.

 

Zur guten Laune und fröhli­chen Stimmung beigetragen hat auch das von Braumeister Chris­tian Schopper und Hobbybier­brauer Stephan Huber gebraute, frisch angezapfte, wahrhaft süf­fige, untergärige, naturtrübe und vollmundige Pilsener Bier.

 

„Der Sommer mit großen Schritten naht, drum bruched die Gottmadinger das Höhen­freibad. Dass mir uff äm Trocke­ne hocket, könned ihr it bringe und scho gar it do in Gottmadin­gen“, reimte Zunfmeister Dr. Peter Baur zur Schließung des Höhenfreibades. Getreu dem Fasnetsmotto halte man nicht still: „Denn we mer will, ka mer viell!“.

 

Frauenpower war beim Bier­krugschieben mit Sigrun Mattes und Kerstin Schäfer angesagt, während beim Bier-Hindernis­lauf Südkurier-Chefredakteur Stefan Lutz knapp vor seinem Stellvertreter Torsten Geiling als Sieger hervorging.


Bildtext (von links): Zunfmeister Dr. Peter Baur, neuer Ehrengerstensafter Landesminister Peter Friedrich, alter Ehrengerstensafter Clemens Fleischmann, Laudator Andreas Renner.

57. Gerstensackkonzert

(am 2. Februar und 3. Februar 2013)

Wetten, dass .. ? heißt es in Gottmadingen beim Narrenspiegel

Zum 57sten Mal heisst es „Vorhang auf“ für die Gottmadinger Gerstensack-Konzerte in der Eichendorff-Halle am 2. und 3. Februar 2013. Die Gerstensäcke präsentieren ein kunterbuntes Programm mit Musik, Unterhaltung und Tanz. Nach dem letztjährigen Erfolg von Moderator Wolfgang Fischer alias Florian Silbereisen und Sabine Wegmann alias Margot Hellwig konnten wir auch in diesem Jahr einen Superstar gewinnen - niemand anderes als der neue „Wettkönig“ Markus Lanz. Auf dem Sofa werden sich allerhand Stars und Sternchen ein Stelldichein geben - warten wir‘s ab, wen er als Assistentin verpflichtet hat. Sie dürfen gespannt sein. Getreu unserem diesjährigen Motto „We mer will, ka mer viell“ stellen die Akteure in diesem Jahr ein 3stünidges Programm auf die Beine, das mit viel närrischem Witz und Schwung unterhalten wird.

 

Natürlich sind auch dieses Jahr wieder unsere Narrenkids mit dabei. Unter der Leitung von Sandra Meissner, Jasmin Reize, Bettina Hahn, Conny Graf, Tina Zimmermann und Claudia Bruderhofer spielen sie dieses Jahr aus dem Zeichentrickfilm Madagascar „I`d like to move it“. Die älteren Narrenjugendlichen, die Time4teens, die von Susanne und Erwin Schatz betreut werden, präsentieren eine Nachrichtensendung. Klaus Sauter erfreut nach längerer Abwesenheit wieder mit einem Auftritt in der Bütt. Die Tänzerinnen der Gruppe Crazy Girls vom VfB Randegg unter der Leitung von Susanne Müller Magro bringen auf das Lied Sunshine wieder ordentlich Bewegung auf die Bühne, ehe Christoph Graf gemeinsam mit seiner Ehefrau Conny noch vor der Pause sich dem Lokalkolorit widmen und bemerken, dass in Gottmadingen gelegentlich „en Luft goht“.

 

Nach der Pause kommt es mit Wolfgang Fischer und Sabine Wegmann zum großen Show-Block Wetten-Dass, in dem auch die Jazztanzgruppe unter der Leitung von Stefanie Schoch auftritt. Danach wird die Narrenpolizei von Amor`s Pfeil getroffen.

 

Dieses Männerballett wird von Ute Schröder und Sandra Meissner choreographiert.

 

Ein Highlight werden gesanglich wieder die Sudhüsler setzen und zeigen auch dieses Jahr die Hits aus Politik, Gesellschaft und dem Gottmadinger lokalen Geschehen. Den Abschluss bietet in gewohnter Weise die „Große Nummer“ der Feuerwehr, nun schon zum 57. Mal.

 

Die beiden Regisseurinnen Angelika Schmid und Susanne Klopfer führen durch das Programm. Die Gerstensackkapelle mit Dirigent Markus Augenstein umrahmt das dreistündige, vergnügliche närrische Programm. Auch dieses Jahr soll das 57. Gerstensackkonzert nicht nur musikalisch unterhalten, sondern auch mit Witz und Humor zu einem geselligen Abend einladen.

 

Wie gewohnt finden die Gerstensackkonzerte am Samstag, 2. Februar ab 19.30 Uhr in der Eichendorffhalle und am Sonntag, 3. Februar ab 18.30 Uhr statt. Die Veranstalter wünschen sich auch dieses Jahr wiederum vom Publikum, dass es dem fasnächtlichen Anlass entsprechend kostümiert erscheint.

 

Die Einzelplätze sind wieder nummeriert. Für Jugendliche bis 18 Jahre gibt es einen vergünstigten Eintrittspreis von 5 €. Nach Ende des Konzertes wird am Samstag vom DJ Tobse noch für Stimmung gesorgt.

Fasnet-Mäntig in Gottmadingen

Toller Früschoppen

 

Für die Narrenzunft Gerstensack e.V. Gottmadingen ist der Fasnet-Mäntig wohl der wichtigste Tag im Jahr. Traditionell beginnt dieser um 10 Uhr mit dem Frühschoppen in der Eichendorffhalle. Der Moderator Christoph Graf steht dieses Jahr bereits zum 11. Mal auf der Bühne. Hier trifft sich jedes Jahr das närrische Volk und viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Auch dieses Jahr sind wieder beide Bundestagsabgeordnete unseres Landkreises zugegen: Birgit Homburger und Andreas Jung. Außerdem tritt der Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten der

Landesregierung Baden-Württemberg und frisch gebackener Ehrengerstensafter, Peter Friedrich, aus Konstanz auf. Seit längerer Zeit wird auch wieder der Landrat Frank Hämmerle erwartet

 

In zwei unterhaltsamen Stunden werden ihnen ihre Missgeschicke des vergangenen Jahres auf humor- und stets stilvolle Weise vorgehalten. Für genügend Gesprächsstoff haben sie ja in der vergangenen Zeit gesorgt. Die Halle ist dabei immer stets randvoll gefüllt.

 

Den Auftakt gestaltet wieder die Singener Poppele-Zunft mit ihrem Zunftmeister Stephan Glunk. Außerdem wird der wiedergewählte Gottmadinger Bürgermeister Michael Klinger einen Einzelauftritt auf der Bühne haben.

Um 14.00 startet dann der große Umzug. Das Teilnehmerfeld besteht aus 49 Gruppen. Es sind knapp 1500 Hästrager und Musikanten angemeldet, wobei nicht nur die 12 Musikgruppen für die nötige Stimmung sorgen werden.

 

Nach dem Umzug startet in der Eichendorff-Halle die große Fasnet-Party, mit zahlreichen Auftritten der musikalischen Gruppen des Umzuges. Vor der Halle betreibt die Zunft wieder einen großen Bierwagen. In der Halle betreibt die Narrenzunft im Eingangsbereich eine Bar und auf der Empore eine große Kaffeestube. Für den Besuch des Frühschoppens und des Umzuges ist die Umzugsplakette erforderlich, deren Preis unverändert bei 2,50 € bleibt. Seit längerer Zeit ist wieder eine Schweizer-Gruppe am Umzug vertreten: Aus Frauenfeld die Fasnachtsgesellschaft Murganesen. Außerdem ist seit vielen Jahren wieder die Narrenzunft Moosteufel Hänner aus Laufenburg wieder mit dabei.


Aufstellung des Umzuges ist in der Randeggerstraße. Der Umzugsweg bleibt wie vergangenes Jahr: Von der Hauptstraße über den Schwenk zur katholischen Kirche und Altenwohnanlage gelangt man wieder zur Hauptstraße. Nach der Bachbrücke bleibt er auf der Hauptstraße - am Hotel Sonne und Cowa-Gebäude vorbei - bis zur Kreuzung Lindenstraße, von wo aus der Umzug direkt auf die Eichendorffhalle zuläuft und dort endet.

Zunftball in der Fahr-Kantine

mit neuer Band am 9.2. ab 20 Uhr

Die Narrenzunft Gerstensack e.V. Gottmadingen setzt nach dem Erfolg der vergangenen Jahre eine alte Tradition fort. Am Fasnet-Samschtig, 9. Februar wird wieder der Zunftball durchgeführt.

 

Die Narrenzunft Gerstensack möchte hier zeitgleich zur Fastnachtsparty des SC GoBi in der Eichendorfhalle, die sich an ein jüngeres Publikum wendet, wieder einen richtigen Fasnachtsball veranstalten, auf dem auch wieder das Tanzbein geschwungen werden kann. In der gemütlicheren Fahr-Kantine wird neben ausgezeichneter tanzbarer Musik auch verstärkt auf fasnächtliche Stimmungsmusik wert gelegt.

 

Garant hierfür ist die neu engagierte Tanz- und Party-Band „Easy und die starken Männer“, eine Auswahl aus der bekannten Stimmungskapelle Polka Cabana aus Bohlingen. Außerdem werden weitere Musikgruppen aus Konstanz ein Gastspiel geben und für zusätzliche Stimmung sorgen. Natürlich ist auch wieder eine große Kostümprämierung von Einzelnen bzw. Paaren und Gruppen vorgesehen. Eine Jury wird die Hauptpreise vergeben, unter anderem ein 30 Liter Fass des begehrten selbst gebrauten Zunftbieres der Narrenzunft Gerstensack. Als weitere Preise winken kleinere Geschenkkörbe von Delikatessen Markus Bruderhofer.

 

Für Freunde der echten Fasnacht und guter Tanzmusik bietet sich jetzt endlich wieder die Möglichkeit, in schöner Atmosphäre, Fasnacht zu machen und zu genießen. Fasnächtliche Kostümierung ist dabei natürlich unbedingt erwünscht.

 

Zu diesem Anlass wir die Fahr-Kantine am Samstag, 9. Februar mit viel Aufwand närrisch dekoriert sein, mit großzügiger Stuhlung, Bistro-Tischen und großer Bar. Karten sind nur an der Abendkasse zum einheitlichen Preis von 5 Euro erhältlich, mit oder ohne Maskierung bzw. Kostümierung. Es gibt keinen Vorverkauf. Einlass ist am Fasnetsamschtig ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

 

Die Narrenzunft Gerstensack hofft natürlich auf regen Zuspruch zu dieser Veranstaltung, die übrigens nicht als Konkurrenz zur GoBi-Party gesehen wird, da die angesprochene Klientel eine ganz andere ist.

GENERALVERSAMMLUNG

Die Narrenzunft Gerstensack e.V. hält ihre diesjährige Generalversammlung am Freitag, den 10. Mai 2013, um 20.00 Uhr im Hotel "Sonne", Saal, ab.

 

Es stehen auch Wahlen an.

 

Narrenzunft

Gerstensack e.V.

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